Süßdolde

Pflanzenvorstellung Süßdolde

Mit ihrem süßlich-anisartigen Duft und dem filigranen Erscheinungsbild zählt die Süßdolde zu den traditionsreichen Kräuterpflanzen alter Bauerngärten. Die aromatische Pflanze wurde über Jahrhunderte hinweg sowohl als Gewürz- und Küchenkraut als auch in der Volksheilkunde geschätzt. Besonders ihre feinen Blätter, die weißen Doldenblüten und das intensive Aroma machen die Süßdolde bis heute zu einer beliebten Pflanze naturnaher Kräuter- und Duftgärten.

  • Pflanzenname: Süßdolde
  • Lateinische Bezeichnung: Myrrhis odorata (L.) Scop.
  • Synonyme: Chaerophyllum odoratum, Lindera odorata, Scandix odorata, Selinum myrrhis
  • Pflanzenfamilie: Doldenblütler (Apiaceae)
  • Pflanzenordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
  • Vorkommen: Ursprünglich in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas (Pyrenäen, Alpen bis Kaukasus) beheimatet; heute verwildert an Waldrändern, Flussufern und Wiesen Mitteleuropas sowie gelegentlich eingebürgert in Nordamerika
  • Volkstümliche Namen: Echte Süßdolde, Myrrhenkerbel, Süßkerbel, Spanischer Kerbel, Aniskerbel