Inhaltsstoffe der Pflanze Schafgarbe: Ätherisches Öl (mit Azulenen, Cineol, Campher), Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Cumarine, Alkaloide, Achillin
Die Schafgarbe gilt als eine der ältesten Heilpflanzen Europas. Schon in der Antike wurde sie zur Wundheilung verwendet. Der griechische Held Achilles soll sie zur Behandlung von Kriegswunden eingesetzt haben, was ihr den Namen „Achillea“ einbrachte.
In der Volksheilkunde wird sie bei Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Menstruationsbeschwerden sowie zur Blutstillung und Wundheilung verwendet. Die blutreinigende, entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung macht sie auch zu einem wertvollen Frauenkraut.
Äußerlich können Auszüge von Schafgarbe für Spülungen, Umschläge und Bäder bei entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen genutzt werden und hier Linderung verschaffen.