Inhaltsstoffe der Pflanze Benediktenkraut: Bitterstoffe (Cnicin (0,2–0,7 %), Artemisiifolin, Salonitenolid), Sesquiterpenlactone (Arctigenin, Trachelogenin, Nortrachelosid), Ätherisches Öl (ca. 0,03 %; enthält Citral, Citronellal, Zimtaldehyd), Flavonoide (Apigenin-7-glucosid, Luteolin, Astragalin), Triterpene (α-Amyrin und Derivate), Mineralstoffe (Kalium-, Magnesiumsalze)
Benediktenkraut gilt als Bitterkraut und wird traditionell als aromatisches Bittermittel (Amarum aromaticum) eingesetzt, um die Verdauung zu fördern. Es wird zu den Heilkräutern gezählt, welche die Speichel- und Magensaftsekretion anregen, die Gallenproduktion unterstützen und bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen helfen können. Zudem wird es bei Leber- und Gallenleiden sowie fieberhaften Erkrankungen verwendet.
Äußerlich findet es Anwendung bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren und Frostbeulen. In der Homöopathie wird Cnicus benedictus bei chronischen Lebererkrankungen und spezifischen Augenleiden eingesetzt.