Inhaltsstoffe der Pflanze Gemeiner Beifuß: Ätherisches Öl (mit Thujon), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Psilostachin, Lipophile, Flavonolderivate, Cumarine, Triterpene
Beifuß ist eines der ältesten bekannten Heilkräuter Europas. Als klassisches Frauenkraut wurde er bereits in der Antike bei Menstruationsbeschwerden, Geburtshilfe und zur Stärkung der Gebärmutter verwendet.
Die moderne Volksheilkunde empfiehlt Beifußkraut vor allem bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Appetitlosigkeit, sowie zur Stärkung bei Erschöpfung. Auch eine entkrampfende, tonisierende und durchblutungsfördernde Wirkung wird beschrieben.
Die Pflanze ist außerdem schweißtreibend und wurde früher bei Fieber und zur Ausleitung genutzt. Wegen ihres ätherischen Öls mit Thujon sollte Beifuß jedoch nicht überdosiert und nicht über längere Zeiträume eingenommen werden.