Inhaltsstoffe der Pflanze Bärlapp:
Bärlappkraut (Lycopodii herba): Alkaloide (Lycopodin, Clavatin u.a.), Triterpene, Flavonoide, Azelainsäure, Phenolcarbonsäuren, Fett, Sterole
Bärlappsporen (Lycopodium, Sulfur vegetabile): Fettähnliche Bestandteile, kein toxisches Potenzial
Früher galt das Bärlappkraut als wahres Wundermittel in der Volksheilkunde. Es wurde gegen Blasen- und Nierenleiden, Menstruationsbeschwerden, Rheuma, Hautleiden, Ekzeme und sogar als Umschlag bei Lebererkrankungen eingesetzt. Die berühmte Kräuterkundige Maria Treben lobte Bärlapp noch als eine der vielseitigsten Pflanzen.
Heute jedoch wird vom Gebrauch dringend abgeraten, da das Kraut hochgiftige Alkaloide enthält, die bei innerlicher Anwendung zu schweren Vergiftungen führen können, darunter Krämpfe, Lähmungen und Leberschäden. Die medizinische Anwendung ist medizinisch nicht mehr zugelassen.