Inhaltsstoffe der Pflanze Beinwell: Allantoin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Pyrrolizidinalkaloide (gesundheitlich bedenklich), Asparagin, Vitamin B12, Harze, Kieselsäure, Ätherisches Öl
Der Wurzelstock des Beinwells ist der am häufigsten genutzte Pflanzenteil. In der Volksheilkunde wurde Beinwell traditionell zur Behandlung von Knochenbrüchen, Verstauchungen, Prellungen, Gelenkschmerzen sowie bei Muskelkater und Sehnenscheidenentzündung als Umschlag oder Breipackung verwendet. Auch Magen- und Darmgeschwüre sowie Gastritis gehörten zu den Anwendungsfeldern.
Heute wird Beinwell jedoch nur noch äußerlich und mit Vorsicht eingesetzt, wegen des leberschädigenden Potentials durch Pyrrolizidinalkaloide. Das enthaltene Allantoin unterstützt die Zellneubildung und wirkt entzündungshemmend. Daher findet Beinwell Verwendung in medizinischen Salben und Tinkturen, die äußerlich bei Verletzungen oder Arthrose eingesetzt werden.